Arbeiten mit Ton – ein Donnerstags-Eltern-Projekt

Im Projekt „Arbeiten mit Ton“ wird richtig mit den Händen gearbeitet: Es wird Ton in die Hand genommen, geformt, das Entstandene kritisch hinterfragt, es wird nochmal angefangen, neu geformt, eine Woche aufs Trocknen gewartet, glasiert und gemeinsam gestaunt. Am Ende hielten alle etwas in den Händen, das sie selbst gemacht hatten: eine Schlüsselschale, eine Seifenschale, eine Müslischüssel oder einen Würfel als Dekostück. Dinge fürs Leben – für sich, für die Familie, für zu Hause.

Die Kinder bringen das Arbeiten mit Ton selbst so auf den Punkt:

„Es ist manchmal ganz leise im Raum, weil alle konzentriert sind, weil es Spaß macht und weil wir uns Mühe geben.“

„Das Gefühl von feuchtem Ton an den Händen fühlt sich gut an – klebrig.“

„Und wenn es nix wird, kann man neu von vorne anfangen.“

„Ton macht nicht immer, was man selber will.“

Was der Ton gelehrt hat: Man kann immer wieder neu beginnen. Er lässt sich kneten, korrigieren, von neuem starten. Vielleicht ist das der tiefste Eindruck, den die Kinder mitnehmen – nicht das fertige Stück, sondern das Wissen: Es ist okay, nochmal anzufangen.

Und in der letzten Session hatten alle noch die Erkenntnis: auch Keksteig ist wie Ton, nur leckerer!

Christiane (Eltern)