„Wo befindet sich Darmstadts lauteste Kreuzung?“

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Der Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ stand in diesem Jahr unter dem Motto „Verwirkliche deine Idee“.

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Am 19. Februar 2014 nahmen wir beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt in der Sparte „Schüler experimentieren“ auf dem Gebiet Geo- und Raumwissenschaften teil.

Für unser Projekt „Wo befindet sich Darmstadt lauteste Kreuzung?“ hatten wir uns überlegt, welche Straßen in Darmstadt am meisten befahren sind. An diesen Kreuzungen haben wir den Straßenverkehrslärm gemessen. Zum Vergleich erfolgten auch am Frankfurter Flughafen und der Autobahn A5 Messungen. Wir haben Gespräche im Vermessungs- und dem Straßenverkehrsamt der Stadt Darmstadt geführt. Anschließend haben wir uns überlegt, wie der Lärm in Darmstadt reduziert werden kann. Unser Projekt haben wir beim Wettbewerb „Jugend forscht“ angemeldet und sollten es nun verteidigen.

Wir fingen um 08:00 Uhr an unseren Stand einzurichten. Plakate über unser Projekt mit Darmstädter Kreuzungen und Fotos wurden aufgehängt. Danach gab es für alle Teilnehmer eine Begrüßung durch den Leiter des Wettbewerbs Herrn Dr. Schlöder und die Patenbeauftragte Frau Dr. Schaub. Die Aufregung nahm zu. Jetzt kam die Jury (zwei Frauen) zu unserem Stand. Wir waren ganz aufgeregt!
Nach der Begrüßung haben wir der Jury unser Projekt „Wo befindet sich Darmstadts lauteste Kreuzung“ vorgestellt. Die Fragen der Jury waren nicht schwer. Wir waren erleichtert, dass alles so gut geklappt hatte.

Auch das Darmstädter Echo kam zu unserem Stand. Die Redakteurin hat viele Fragen gestellt und es wurden Fotos gemacht. Am nächsten Tag erschien im Darmstädter Echo ein Artikel über den Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ einem Bericht über unser Projekt.

Um 12:00 Uhr erhielten wir bei einer Führung durch das Fraunhofer Institut einen Einblick in deren neueste Forschungsprojekte. Hierbei gab es viele Informationen zum Beispiel über 3-D-Gesichterkennung, graphische Darstellung von Städten, Führung von Operationsinstrumenten im menschlichen Körper, elektrisch einstellbaren Fahrzeugdämpfern, virtuelle Museumsinformationen, Erkennung des Absturzes einer Person auf den Boden. Die Zeit verging viel zu schnell. In der Pause aßen wir lecker.

Um 14:00 Uhr wurden die Räume für die Öffentlichkeit geöffnet. Unser Stand war ständig umlagert und wir erzählten immer wieder unser Projekt. Kurz vor der Preisverleihung  kam der Oberbürgermeister Jochen Partsch an unseren Stand. Er interessierte sich insbesondere für unseren Vorschlag, im Süden von Darmstadt einen Tunnel zu bauen. Der Tunnel würde von der Bundesstraße B 26 hinter Roßdorf durch die ehemalige US-Kaserne bis einer neuen Auffahrt auf die Autobahn A5 zwischen Eberstadt und Darmstädter Kreuz reichen. Mit diesem Tunnel müsste der Ost-West-Verkehr zwischen dem Odenwald und Groß-Gerau/Weiterstadt nicht mehr durch die Innenstadt fließen. Der Oberbürgermeister war begeistert von unserem Vorschlag. Er hat sich nur gewundert, dass noch keiner auf diese Idee gekommen ist. Unsere Kostenschätzung von 8 Mio. € hat ihn allerdings nicht überzeugt. Vor der Preisverleihung hielt Jochen Partsch eine Rede, die sich fast nur um „unseren Tunnel“ drehte.

Die Spannung stieg, denn die Preisverleihung rückte näher. Unser Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften kam ziemlich spät dran. Wir hofften auf einen Preis und bekamen wirklich den 1. Preis! Wir sind sehr stolz und glücklich. Es war ein anstrengender Tag, doch es hat sich gelohnt.
Jetzt kann auch verraten werden, welche die lauteste Kreuzung in Darmstadt ist. Es ist der Tacke Knoten (Carl-Schenk-Ring / Gräfenhäuser Str.)! Hier ist es lauter als am Frankfurter Flughafen oder an der Autobahn.

von Mike, Finn und Peer

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