Mit diesem Elternprojekt wollten wir den Kindern spielerisch ein Verständnis für Programmierung geben. Moderne Technologie beruht auf Maschinen und Computern und wenn wir – zumindest im Ansatz – verstehen, wie sie funktionieren, können wir sie uns noch besser zunutze machen.
Programmieren bedeutet auch, kreativ Probleme zu lösen und mit anderen zusammenzuarbeiten. Folgende Themen wurden angeboten:
Die Aufgabe war klar: Herauslösen der Holzdecken aus den ehemaligen Gebäuden des Vogelfreunde-Geländes Eberstadt zur zukünftigen Nutzung durch die Tertia-Schüler*innen unserer Schule.
Ziel ist, dass die Schüler*innen der Klassenstufen 7-9 einen Ort haben, der es den Jugendlichen im Sinne einer „Erfahrungsschule“ ermöglicht, z.B. körperlichen Tätigkeiten nachzugehen und ganz unmittelbar Lebenserfahrungen zu sammeln. Die Idee basiert auf dem Bildungskonzept Erdkinderplan von Maria Montessori.
Die Tage werden länger hell, der Frühling kommt und wir nutzen die Möglichkeit Lernorte außerhalb des Schulgebäudes zu besuchen.
An unserem ersten Ausflugstag besuchten wir das Hofgut Oberfeld und nahmen an einem Workshop „Von der Kuh zur Butter“ teil. Wir erkundeten den Kuhstall, fütterten die Rinder, streichelten die Tiere und merkten, dass eine Rinderzunge rau ist. Ganz begeistert waren wir von den frischgeborenen Kälbern. Wir lernten viel über Rinder, Rinderrassen, die biologische Tierhaltung sowie die Handgriffe beim Melken. An der Holzkuh „Ecki“ durften wir das Melken üben. Es war gar nicht so einfach und so haben wir viel geübt!
Im zweiwöchigen Turnus haben die Schüler*innen der Primaria die Möglichkeit, an verschiedenen Stilleübungen, zu denen sie eingeladen werden, teilzunehmen. In der Vorweihnachtszeit begaben sich die Schüler*innen auf eine magische Weihnachtstraumreise mit Wichteln, Rentieren, magischen Schlitten und einer verzauberten Welt. Sie erlebten eine ruhige und entspannte Traumreise, die die Sinne mit einbezog. Im Anschluss konnten die Kinder an verschiedenen Übungen mit Kerzen teilnehmen. Der Umgang mit einer brennenden Kerze wurde im Vorfeld mit ihnen besprochen. Für die Übungen wurde der Raum abgedunkelt.
Brennende Kerzen schenken uns ein gemütliches Licht und Wärme. Das Spiel der tanzenden Flammen zieht den Blick der Schüler*innen immer wieder magisch an. Ein Teil der Schüler*innen gab die Rückmeldung, dass das Beobachten der Flamme sie ruhiger mache und entspanne.
Das Tragen eines im Wasser schwimmenden Teelichtes forderte eine hohe Koordinations- und Konzentrationsleistung. Im anschließenden Reflexionsgespräch berichteten Schüler*innen, dass sie auf ruhiges Gehen achten mussten, damit die schwimmende Kerze nicht durch das Wasser gelöscht wird. Die Übungen erlebten die Kinder auf der einen Seite als Herausforderung und auf der anderen Seite als beruhigend und entspannend.
“Fröhliche Weihnacht überall…” summt es in meinem Kopf, wenn ich donnerstagnachmittags an der Montessori-Schule bin. Leider ist in Corona-Zeiten kein gemeinsames Singen möglich, dafür haben die Eltern viele Aktivitäten für die “Weihnachtsprojekte” organisiert, an denen die Kinder der Primaria und Sekundaria freiwillig teilnehmen können. In einem Raum entstehen Adventskränze, im Kunstraum werden Weihnachtsbaum-Anhänger gebastelt, eine kleine Gruppe hört Weihnachtsgeschichten zu und lautes Lachen ist von der Gruppe “Gesellschaftsspiele” zu hören.
Die Kinder der Nachmittagsbetreuung staunten heute nicht schlecht, denn sie wurden gleich doppelt mit Weihnachtsgeschenken bedacht:
Eine Schulmutter organisierte eine Riesenspende an tollen Brett- und Gesellschaftsspielen und eine andere hat bei einem Gewinnspiel richtig viele besondere Lego-Pakete für unsere Nachmittagsbetreuung gewonnen. So kann ab sofort noch größer und vielfältiger gebaut und gebastelt werden und der Spiellust sind nun kaum noch Grenzen gesetzt… schaut selbst…
Wir sagen HERZLICHEN DANK an Katharina und Usch und tauchen ein in einen tollen Spielenachmittag.
„Papa, müssen wir schon gehen?“ Gerade noch war die Fünfjährige in das Markenspiel vertieft, das ihr zwei Schüler*innen der Primaria präsentiert hatten. Währenddessen hatte eine andere Schülerin ihrem Vater die einzelnen Bereiche des Gruppenraums vorgestellt und ein weiteres Elternpaar war in eine Diskussion mit den Lernbegleiter*innen vertieft. Das Lernen nach Montessori und die Schule live kennenzulernen – diese Möglichkeit gab es endlich wieder am Tag der Offenen Tür am 13. November.
Lange hat es gedauert, aber Anfang Oktober war es endlich so weit: Die Kinder der Sekundaria luden gemeinsam mit den Lernbegleiter*innen Eltern und Familienmitglieder ein, um in der Gemeinschaft zu feiern. Unsere Schülerin Anna-Lena erzählt in einem kleinen Bericht darüber: