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Der springende Punkt – Einblick in ein Elternprojekt

Heute durfte ich ins Elternprojekt Knobeln, Geduld, Zaubern und Rätseln reinschnuppern und mich verzaubern lassen. Die zwei Meister und ihre acht Lehrlinge sitzen auf dem Teppich. Die Vorführung beginnt. Zuerst wird ein Kartentrick vorgeführt. Alle staunen. Und vielleicht kennst du das auch und denkst: „Ich möchte zu gerne wissen, wie das funktioniert!“ In diesem Donnerstagsprojekt erfährst du es.

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Donnerstagsprojekt Schach

Jeden Donnerstag verwandelt sich ein Raum der freien Montessori Schule in ein Zentrum strategischen Denkens und spielerischer Herausforderungen. Das Donnerstagsprojekt „Schach“ zieht wöchentlich acht Schüler:innen aus der Primaria und Sekundaria an. Dieses Projekt, das in jedem Zyklus angeboten wird, erfreut sich großer Beliebtheit und ist ein fester Bestandteil unseres außerschulischen Angebots.   

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Köcherfliegen und Fischschuppen – die Primaria zu Besuch in der Grube Messel

Zum Start des neuen Schuljahres beschäftigten wir uns in der Primaria mit der Entstehung des Universums und dem Werden unserer Erde. Um noch tiefer in die Erdgeschichte einzutauchen, untersuchten wir gemeinsam mit einer Exkursionsleiterin die Grube Messel, eine der bedeutendsten Fossilienfundstätten der Welt.

Mit allen Sinnen erforschten wir die Beschaffenheit des Bodens und fanden Unterschiede zwischen dem Feuchtegehalt alter, an der Oberfläche liegender und ausgegrabener Ölschieferplatten. Fasziniert betrachteten wir die Bruchkanten der Schieferplatten, in denen in einem Zentimeter bis zu 20 Schichten organisches und anorganisches Material fest übereinander zusammengepresst vorliegen.

An der Grabungsstelle des Senckenberg Museums erhielten wir sogar die Möglichkeit, selbst zwischen die Schieferplatten zu schauen. So entdeckten wir viele versteinerte Fischschuppen, Köcherfliegenlarven und konnten deutlich erkennen, wie sich die Optik der Schieferplatten verändert, wenn sich noch andere Mineralien wie Eisen und Schwefel darin ablagern.

Ein Forscher zeigte uns auch seinen Fund des Tages: ein fossiliertes Blatt. Der hohe Berg abgearbeiteter Ölschieferplatten ließ uns einen Eindruck davon bekommen, wie die Forschenden arbeiten und mit welchem Zeitaufwand das Finden von Fossilien verbunden ist.

Mitten in der Grube bekamen wir die Gelegenheit an einem Brunnen Quellwasser zu riechen und zu schmecken. Hier wurde schnell klar, dass das Grundwasser mit dem Eisen und dem Schwefel aus dem Ölschiefer angereichtert ist – der Geruch von faulen Eiern war nicht für jedermann etwas ;-)

Auch wie die Grube entstanden ist, versuchten wir gemeinsam herauszufinden. Die Kinder sammelten verschiedenen Vorschläge und hatten am Ende Recht damit, dass die Grube Messel vulkanischen Ursprungs ist. Der Maarvulkan füllte sich im Laufe der Zeit mit Wasser und wurde zum See, in dem verstorbene Tiere und Pflanzen hervorragend konserviert werden konnten.

Mit Geruchsdosen erfuhren wir, welche Pflanzen an diesem Ort in der Erdneuzeit wuchsen. Die Kinder erschnupperten unter anderem Zimt, Pfeffer, Kaffee, Anis und Grüntee. Verwundert fragten sich die Kinder, warum diese Pflanzen jetzt nicht mehr im Raum Darmstadt wachsen und erfuhren, dass Darmstadt im Eozän ungefähr beim heutigen Neapel verortet war und die Erde generell wärmer war. Dies machte das tropische Klima möglich.

Am Ende konnten wir noch eine Zusammenstellung schöner Fossilfunde bestaunen. Neben dem Urpferdchen waren besonders die versteinerten Blätter eines Grünteebaums faszinierend. Anhand solcher Funde konnten die Forschenden den Lebensraum „tropischer Regenwald Messel“ von vor 48 Millionen Jahren rekonstruieren. Die große Artenvielfalt die im Eozän herrschte, wurde noch einmal deutlich.

Kaum zu glauben, dass die Grube Messel nach dem Abbau von Ölschiefer zur Nutzung als Treibstoff 1979 beinahe zu einer Müllhalde geworden wäre, wenn sich nicht viele Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt eingesetzt hätten. So haben wir ganz dankbar und glücklich die Heimreise angetreten und viele Eindrücke für uns mitgenommen.

Weltkindertag 2024

Mit Kinderrechten in die Zukunft – unter diesem Motto stand der Weltkindertag 2024 in der Darmstädter Innenstadt.

Auch die Freie Montessori Schule war auf dem Friedensplatz mit einem Info- und Verkaufsstand und einer kleinen Kletter- und Bewegungslandschaft mit Hengstenberg-Materialien vertreten.

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